Solidaritätsaktion für den verletzten Antifa in Göttingen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein 23 Jähriger Antifaschist aus Göttingen um 2 Uhr nachts lebensgefährlich verletzt. Wir sind bestürzt und wütend über diese Nachricht. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei dem Betroffen, seinen Angehörigen und Freund*innen. 

Antifaschist:innen aus Göttingen berichten, das ein bekannter Neonazi Mit einem spitzen Gegenstand auf den Genossen eingestochen habe. Der Angegriffene wurde umgehend in eine Klinik eingeliefert und ist laut Polizei aktuell nicht vernehmungsfähig. Die Polizei hat mittlerweile eine Mordkommission eingerichtet und schreibt, ein politisches Motiv sei nicht auszuschließen. 

Der Angriff auf unseren Genossen kommt nicht aus dem Nichts, sondern stellt einen neuen Höhepunkt in einer Reihe von rechten Übergriffen in Göttingen da. Antifaschist:innen berichten von Neonazis, die im Umfeld des Christopher Street Day Nazi-Parolen am Albani-Platz riefen und einen Standbetreiber verbal attackierten. Eine in Regenbogenfarben bemalte Treppe wurde mit den Farben der Deutschlandfahne übersprüht. 

Wir stehen zusammen, um unsere Solidarität mit dem verletzten Antifaschisten auszudrücken. Rechte Gewalt ist kein Einzelfall – sie ist der Ausdruck einer sich zuspitzenden Faschisierung, an der weit mehr Leute beteiligt sind als der Göttinger Neonazi, der gestern zugestochen hat.

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/746387

21.06., 20 Uhr – Spontandemo in Göttingen.

Lasst uns unsere Wut zusammen auf die Straße tragen und deutlich machen: In Göttingen ist kein Platz für rechte Hetze und Gewalt! Göttingen bleibt bunt. Antifa bleibt Handarbeit. Alerta!

Wir treffen uns heute um 20 Uhr Uhr am Albani-Platz.

Der anarchistischen EAs ist unter  +491635334804 per Telefon und Signal erreichbar. Passt aufeinander auf

Mit Bestürzen, Mitgefühl und Wut haben wir die Nachricht aufgenommen, dass ein Göttinger Antifaschist in der letzten Nacht, vom 20. auf den 21. Juni, von einem Jungfascho angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden ist. Die Tat ereignete sich im Fridtjof-Nansen-Weg in Göttingen, der Täter ist mutmaßlich in weitere rechte Umtriebe in Göttingen involviert gewesen (https://de.indymedia.org/node/746322). Unsere Gedanken sind bei dem betroffenen Antifaschisten und seinem Umfeld. 

Der gestrige Übergriff reiht sich ein in eine ganze Serie rechter Gewalt in Göttingen: Von Pöbeleien und Böllerwürfen vor dem Juzi, über die Beschmutzung der Regenbogentreppe am Albani-Platz, bis hin zu tätlichen Angriffen erst in der vergangenen Woche.

Diese Entwicklung ist nicht auf Göttingen beschränkt, sondern Symptom eines fortschreitenden Rechtsruck in Staat und Gesellschaft. Nicht erst der Übergriff gestern Nacht, sondern vermehrte Abschiebungen, zunehmende Repression gegen Antifaschist*innen, Queerfreindlichkeit und sexistische Übergriffe sind alle Teil derselben Entwicklung. Mit den jüngsten Übergriffen versuchen militante Rechte nun vermehrt auch in unserer Stadt Fuß zu fassen. Wir können uns nicht länger auf den Errungenschaften des antifaschistischen Widerstands in Göttingen ausruhen. Es ist jetzt an uns allen, uns dieser Entwicklung entschlossen entgegenzustellen.

Darum lasst uns unsere Wut zusammen auf die Straße tragen und deutlich machen: In Göttingen ist kein Platz für rechte Hetze und Gewalt! Göttingen bleibt bunt. Antifa bleibt Handarbeit. Alerta!

Wir treffen uns um heute 20 Uhr Uhr am Albani-Platz.

Der anarchistischen EAs ist unter  +491635334804 per Telefon und Signal erreichbar. Passt aufeinander auf

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/746372

21.6., 20h: Spontandemo in Dortmund. Solidarität mit dem Verletzten Göttinger Antifa.

In der Nacht zum 21.06.2026 wurde in Göttingen ein Antifaschist von einem Neonazi mit einem Messer attackiert und Lebensgefährlich verletzt. Um 20:00 Uhr treffen wir uns zur Spontandemonstration auf dem Nordmarkt in Dortmund. Kommt auf die Straße, zeigt Solidarität mit dem Betroffenen. 

Antifas aus Dortmund.

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/746365

Soli-Grüße aus Dortmund

Heute wurde in Göttingen um 2 Uhr Morgens ein Antifa von einem Nazi niedergestochen. Aktuell schwebt der Genosse noch in Lebensgefahr. Wir wünschen ihm eine rasche und vollständige Genesung! Vollste Solidarität mit den Antifas in Göttingen.

Der Täter ist aus der lokalen Neonaziszene und schon in der Vergangenheit mehrfach aufgefallen. Nach Angriffen auf CSDs versuchte er jetzt Antifas zu ermorden.

Gegen die zunehmende rechte Gewalt können wir uns nur gegenseitig schützten. Deshalb organisiert euch!

Schulter an Schulter gegen den Faschismus!

Instagram @oat_dortmund @antifajugend.do

Soli-Grüße vom OAT Bonn

Solidarität nach Göttingen! In der Nacht auf Sonntag wurde in Göttingen ein Antifaschist von einem Nazi niedergestochen. Der Genosse liegt aktuell noch im Krankenhaus und schwebt in Lebensgefahr.
Wir hoffen auf das Beste und wünschen dem Genossen und den Angehörigen viel Kraft und Mut in der nächsten Zeit.
Vor allem wollen wir aber sagen:
Ein Angriff auf einen von uns, ist ein Angriff auf alle! Unsere Bewegung lässt sich nicht einschüchtern!
Wir stehen an der Seite von allen Betroffenen Rechter Gewalt und stellen uns den Faschisten entgegen, weil Antifa notwendig ist!

Kampf dem Faschismus!
Solidarität nach Göttingen!

Instagram @oat_bonn

Brief aus dem Umfeld des Angegriffenen

Wir sind Menschen aus dem Umfeld des Angegriffenen.
Wir haben im Moment noch kein abschließendes Bild. Freunde, die vor Ort erste Hilfe geleistet und auf den RTW gewartet haben, stehen noch unter Schock. Was wir bislang und vorläufig sagen können: Niemand von linker Seite war bewaffnet und es gab kein Interesse an einer körperlichen Auseinandersetzung. Der Täter hat unvermittelt mit einem Messer zugestochen und unseren Freund im Brustbereich getroffen. Der Gesundheitszustand ist bedrohlich. Er befindet sich im künstlichen Koma, da mindestens ein großes Blutgefäß getroffen wurde und er sehr viel Blut verloren hat. Wir gehen davon aus, dass der Täter den Tod unseres Freundes mindestens billigend in Kauf genommen hat. Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen können wir weitere Infos erst zu späteren Zeitpunkten und wenn wir mit unserem Freund sprechen konnten, geben.

Wir sind fassungslos und wütend über diesen Angriff. Wir lassen uns davon nicht einschüchtern und fordern euch auf rechte Gewalt auch in Göttingen ernst zu nehmen. Organisiert euch und passt auf euch und eure Freund*innen auf!