Soliplakat

Niemals alleine!
Um den Betroffenen und die Menschen um ihn herum auch in finanzieller Hinsicht zu supporten, gibt’s ab sofort im Roten Buchladen Soli-Plakate gegen Spende. Also packt gerne ein paar Münzen ein und schnappt euch in den nächsten Tagen so ein handgedrucktes, stylisches Teil ❤️‍🔥

Fotos der Solidemo von @aktionantifagera

Über 2500 Menschen gingen am Samstag in Göttingen auf die Straße, um ihre Solidarität mit dem in der Woche zuvor verletzten Antifaschisten zu zeigen – so auch wir.

Im Anschluss an den Messerangriff drehte sich die öffentliche Debatte vor allem um Schuldumkehr; aus dem Angegriffenen wurde ein Angreifer, aus Mordversuch wurde Notwehr. Das macht uns unfassbar wütend, kommt aber auch nicht überraschend.

Der Angriff in der Nacht vom 20. auf den 21. Juni hat gezeigt, wohin faschistische Ideologie mit aller Konsequenz führt: zum Auslöschen, zum Terror, zum Mord. Zudem reiht er sich ein in eine Serie ähnlicher Taten im ganzen Bundesgebiet in den letzten Monaten.
Es ist also leider wieder so weit: Die Rechten fühlen sich wieder mächtig genug, ihre Ideologie aggressiv durchzusetzen.
Zeit also, dass wir den antifaschistischen Selbstschutz aufbauen!

Weiterhin gute Besserung an den verletzten Genossen, dessen Familie und Freund*innen.
Liebe und Kraft von Gera nach Göttingen!

Instagram @aktionantifagera @a_goettingen @il_goettingen @redical.m @antifa_altenburg

Wir waren Samstag abend viele! Wir sagen: Antifaschismus in die Offensive auf allen Ebenen!

“Die Geschichte hat uns gezeigt: Antifaschist*innen erfuhren von Staat und Polizei Schickane, Kriminalisierung und Repression. Daher ist es umso wichtiger, dass wir alle, die sich als Antifaschist*innen begreifen, dies auch nach außen tragen und hinter unserem verletzten Genossen und Freund stehen.

Wir sehen: die Politik der Herrschenden, der Klassenkampf von oben und die Kriegstreiberei liefern den Nährboden für faschistische Ideologien, rechte Hetze und Gewalt. Sie befeuern den Hass gegen Migrant*innen, gegen Queere, gegen die angeblichen “Nutzlosen” und “Faulen”, gegen alljene, die dieser Staat als den “inneren Feind” sieht.

Antifaschismus heißt der Kampf auf allen Ebenen. Es heißt antifaschistischer Selbstschutz. Es heißt auch, linke und revolutionäre Antworten auf den Klassenkampf von oben zu haben. Es heißt, dem Autoritarismus, den Repressionen, und der menschenfeindlichen Politik der bürgerlichen Mitte entgegenzutreten.

Es hat einen getroffen, aber gemeint sind wir alle. Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir kämpfen weiter. Für eine Gesellschaft ohne Faschismus. Für eine Gesellschaft ohne Krieg und Genozid, ohne Grenzen und ohne Ausbeutung.

Von Trauer, zu Wut, zu Widerstand.”

Foto: @pm_cheung_photography
Instagram @il_goettingen

Sponti in Mainz – Liebe und Kraft nach Göttingen

Am 22.06.26 nahmen wir und kämpferisch die Straßen, wir senden unserem Genossen in Göttingen und seinen Angehörigen viel Liebe und Kraft! Du bist nicht allein!

Am 22.06.26 nahmen wir uns kämpferisch und entschlossen die Straße und zogen mit einer feurig leuchtenden Sponti durch Mainz.

Gewalt von Rechts spitzt sich im immer weiter im vorranschreitenden Rechtsruck zu. Die Entwicklungen sind besorgniserregend..

Vergangenes Wochenende wurde ein Genosse von dem feigen Nazischwein Max Dillmann niedergestochen.

Unser Genosse wurde dardurch lebensbedrohlich verletzt und befindet sich zurzeit in einem künstlichen Koma.

Es ist schon lange die Zeit gekommen, dass wir antifaschistischen Selbstschutz organisieren und umso mehr im Alltag, auch außerhalb von Aktionen aufeinander aufpassen.

Kommt daher alle morgen (Samstag) am 27.06.26 zur Abenddemo um 20 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Göttingen!

Niemals allein!

Let’s be careful with eachother so we can be dangerous together <3

Alerta!

Das Video zu unserer Sponti findet ihr unter folgendem Link: https://sendvid.com/djzudpla

Annonym.

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/748625

Demokonsens: Niemals alleine – Antifa in die Offensive!

Am Samstag, den 27.06.2026, gehen wir auf die Straße, weil ein Antifaschist von einem Fascho niedergestochen worden ist. Wir sind tief erschüttert und wütend und möchten unser Entsetzen und unsere Solidarität mit dem schwerst verletzten Genossen auf der Demo zum Ausdruck bringen. Dieser Angriff auf einen von uns ist der aktuelle Höhepunkt einer sich verschärfenden autoritären Wende und Faschisierung in unserer Stadt und darüber hinaus. Angriffe auf Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinäre, Trans-, und Agender-Personen, auf Queers, auf Geflüchtete, auf Menschen mit Migrationserfahrung, auf Menschen, die als solche gelesen werden und auf Linke nehmen zu. Wir verstehen die jüngste Gewalt als Ausdruck dessen und stellen uns dem laut und gemeinsam entgegen. Unsere Solidarität macht somit nicht an den Göttinger Stadtgrenzen halt, sondern gilt allen Antifaschist*innen und von rechter Gewalt Betroffenen.

In Anbetracht der ernsten Lage in der sich unser Genosse befindet wollen wir als zentrale Botschaft unsere Solidarität mit dem Antifaschisten und allen von rechter Gewalt Betroffenen und unsere Wut auf diese Verhältnisse, in denen wir immer mit so etwas rechnen müssen, ausdrücken. Wir möchten eigenständige oder andere Inhalte deshalb explizit nicht auf unserer Demo sehen. Die Demo soll nicht für eigene (parteipolitische) Zwecke instrumentalisiert oder vereinnahmt werden und sie ist auch nicht der Raum um innerlinke Konflikte auszutragen.

Wir halten uns im Sinne des Betroffenen und seines Umfeldes, an den Konsens, dass auf der Demo keine National-, Gebiets-, Partei-, Organisationsflaggen und -symbole zu sehen sind. Cops, Bundis und Burschis sind genauso unerwünscht. Antifa-Fahnen sind ausdrücklich gewollt. Wie auf allen linken Veranstaltungen in Göttingen hat das Institut für Demokratieforschung hier nichts zu suchen.

Die Demo soll ein sicherer, inklusiver und ermächtigender Raum sein. Wir dulden kein übergriffiges oder grenzüberschreitendes Verhalten – die Definitionsmacht liegt dabei bei den betroffenen Personen. Wir schauen, wo und wie wir uns am Wohlsten fühlen und achten gemeinsam aufeinander, gehen respektvoll miteinander um und schaffen einen Raum, in dem wir gemeinsam unser Entsetzen und unsere Wut austragen können. Wenn es wem nicht gut geht, wenden wir uns an unsere Genoss:innen, nicht an die Polizei.
Alkohol oder andere Drogen haben auf der Demo keinen Platz. 

Alle Teilnehmenden sind für diesen Demo-Konsens verantwortlich und aufgerufen ihn durchzusetzen.

NIEMALS ALLEINE. ANTIFA IN DIE OFFENSIVE.

In Kurz:

Warum wir demonstrieren:
– Ein Antifaschist wurde von einem Fascho niedergestochen. Wir sind erschüttert und wütend.
– Angriffe von Rechts nehmen auch über die Göttinger Stadtgrenzen hinaus zu.
– Wir stellen uns dem laut und gemeinsam entgegen.
– Unsere Solidarität gilt unserem Genossen, allen Antifaschist*innen und von rechter Gewalt Betroffenen.

– Bringt Antifa-Fahnen mit.
– keine Instrumentalisierung für eigene Inhalte und Zwecke.
– kein Ort um innerlinke Konflikte auszutragen.
– National-, Gebiets-, Partei-, Organisationsflaggen und deren Symbole zuhause lassen.
– Wir demonstrieren zusammen; wir wollen keine innerlinken Konflikte austragen.
– Cops, Bundis, Burschis und das Institut für Demokratieforschung haben auf der Demo nichts zu suchen.

– Die Demo soll ein sicherer, inklusiver und ermächtigender Raum sein.
– Wir dulden kein übergriffiges oder grenzüberschreitendes Verhalten.
– Passt aufeinander auf. Schaut wo ihr euch wohl fühlt. Holt euch Hilfe von euren Genoss*innen.
– Sprecht nicht mit der Polizei.
– Alkohol oder andere Drogen haben auf der Demo keinen Platz.

– Alle sind für diesen Konsens verantwortlich und aufgerufen, ihn durchzusetzen.

NIEMALS ALLEINE. ANTIFA IN DIE OFFENSIVE.

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/748464

Soli-Shirts

Niemals alleine!
Wir haben diese Shirts in Solidarität mit dem verletzten Genossen gedruckt. Die könnt ihr am Samstag bei der bundesweiten Demo am Bahnhof gegen Spende bekommen. Pro Shirt 10 Euro. Wir sehen uns bei der Demo!

Instagram @il_goettingen @redical.m @fat_goettingen

Niemals alleine – Antifa in die Offensive!

Letztes Wochenende am 22.6. ist unser Freund und Genosse von einem Faschisten lebensgefährlich verletzt worden. Er hat ihm mit einem Messer in die Brust gestochen. Dass unser Freund überlebt hat, ist ein Wunder. Wir wollen unsere Wut, Angst und Trauer auf die Straße tragen und füreinander da sein. Alleine halten wir es nicht mehr aus. Wir können die Verhältnisse und die Eskalation, die zu dem Angriff, den wir nicht verhindern konnten, geführt haben, nicht hinnehmen.

Niemals alleine – Antifa in die Offensive!

Samstag | 27.06. | 20 Uhr | Bahnhofsvorplatz

engl. below

Am Samstag, dem 27.06. 20 Uhr treffen wir uns vor dem Göttinger Bahnhof und holen uns gemeinsam die Stadt zurück. Wir organisieren eine Schlafplatzbörse und es wird Raum zum Austausch geben. Sonntag Morgen gibt es ein gemeinsames Frühstück und Zusammenkommen im Juzi. Bei Fragen könnt ihr an 161soli@systemli.org schreiben.

Wir wollen keine National- und Regionalflaggen, keine Organisationsflaggen und keine Parteisymbole auf der Demo.

Never alone – Antifa on the offensive!

Saturday | 27 June | 8 pm | Station forecourt

Last weekend, on 22 June, our friend and comrade was critically injured by a fascist. He stabbed him in the chest with a knife. It is a miracle that our friend survived. We want to take our anger, fear and grief onto the streets and be there for one another. We can’t bear it alone any longer. We cannot accept the circumstances and the escalation that led to the attack, which we couldn’t prevent.

On Saturday, 27 June at 8 pm, we’ll meet in front of Göttingen railway station and reclaim the city together. We’re organising a place-to-sleep exchange and there’ll be space for discussion. On Sunday morning, there’ll be a communal breakfast and get-together at the Juzi. If you have any questions, please email 161soli@systemli.org.

We don’t want any national or regional flags, organisational flags or party symbols at the demonstration.

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/747590

Solidaritätsdemonstartion in Dresden nach Messerangriff in Göttingen

DRESDEN. Unter dem Motto „Liebe und Kraft – von Dresden nach Göttingen“ haben sich am Mittwochabend rund 120 Menschen auf dem Dresdner Schlossplatz versammelt. Zu der Demonstration hatten verschiedene Gruppierungen aufgerufen.
Anlass des Protests ist ein schwerer Angriff am vergangenen Sonntag in Göttingen. Dort soll ein bekannter Rechtsextremist auf einen 23-jährigen Antifaschisten eingestochen haben.

Durch die Messerstiche, die den jungen Mann unter anderem in Herznähe trafen, erlitt dieser lebensbedrohliche Verletzungen und musste zeitweise in ein künstliches Koma versetzt werden. Inzwischen ist das Opfer laut Berichten außer Lebensgefahr. Der mutmaßliche, 17-jährige Täter wurde bereits von der Polizei vernommen.

Nach einer Auftaktkundgebung auf dem Schlossplatz und einem gemeinsamen Solidaritätsfoto, bei dem auch Pyrotechnik gezündet wurde, setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Die Route führte die Teilnehmenden über die Augustusbrücke und die Hauptstraße zum Albertplatz. Von dort aus zog die Versammlung weiter durch die Dresdner Neustadt bis zum Alaunpark, wo die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung endete.

Instagram @pixel_roulette @re.protest

Picknick und Ankommen vor der Antifa Demo in Göttingen ab 17 Uhr hinter dem Bahnhof

📅 Am Samstag ab 17:00 wird am Skulpturenpark direkt hinter dem Bahnhof ein Picknick als Anlaufstelle für die Demo stattfinden. Das Ganze soll ein Ort zum Austauschen und Ankommen sein, sowohl für Anreisende als auch für Leute aus Göttingen. Dabei ist Raum sich zu Vernetzen, auf die Demo vorzubereiten, Infos zu bekommen, sich über den wachsenden Faschismus auszutauschen oder auch einfach in kollektiver Stimmung den frühen Abend zu verbringen und in der Leine zu baden.

🪧 Die Demo startet dann in direkter Nähe um 20:00 am Bahnhof.

🌳Der Park ist an einem Fluss und hat ein paar Bäume für Schatten. Vor Ort soll es Trinken, Snacks, aber auch Infos zum EA und erste Hilfe Päckchen gegen Spende geben.

🏸 Nehmt gerne Decken, Spiele und andere Dinge mit die ihr braucht um es gemütlich zu gestalten <3

🙅 Es ist gut möglich, dass an dem Tag Nazis und Polizei unterwegs sind. Das ist ein selbstorganisierter Raum von uns für uns das bedeutet, dass wir alle für einander Verantwortung übernehmen und uns im Notfall selber schützen (müssen). Seid dementsprechend aufmerksam für eure Umgebung und achtet aufeinander. Der anarchistische EA Göttingen ist für das Pick Nick unter +49 1635334804 erreichbar.

Instagram @a_goettingen @il_goettingen @redical.m @eg_goe @bgr_goettingen