Solidarität und Kraft nach Göttingen! In der Nacht am Wochenende wurde ein junger Antifaschist von einem Fascho mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Dieser Angriff hat uns mal wieder die Notwendigkeit von Solidarität und antifaschistischem Selbstschutz, auch bei uns in Südniedersachsen, aufgezeigt. Wir wünschen dem Genossen Kraft und Gesundheit. Kein Vergeben, kein Vergessen!🚩
Erfurter Antifaschist:innen schicken solidarische Grüße an den von einem Neonazi lebensbedrohlich verletzten Genossen in Göttingen.
Liebe und Kraft nach Göttingen! Du bist nicht allein!
In der Nacht auf Sonntag wurde ein Antifaschist in Göttingen von einem Neonazi mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. (https://de.indymedia.org/node/746322) Das nimmt uns mit und macht uns wütend.
Wir senden aus Erfurt viel Kraft und Mitgefühl an den verletzten Genossen, seine Freund*innen und Familie. Auf dass es dir schnell wieder besser geht!
Vollste Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt!
Heute gab es auf dem Ölberg in Wuppertal eine unangemeldete Spontandemo in Solidarität mit einem durch Nazis lebensgefährlich verletzten Antifaschisten aus Göttingen an der sich ca. 70 Antifaschist*innen beteiligten.
Damit wurde die Wut, die wir darüber empfinden, auf die Straße getragen. Denn getroffen hat es ihn, doch gemeint sind wir alle!
Während mit rassistischen Parolen in Parlamenten gehetzt wird, queere Menschen auf der Straße bedroht und angegriffen werden, wird unser Genosse auf der Straße von Nazis niedergestochen.
Das schreiben Göttinger Antifaschist*innen: „Der gestrige Übergriff reiht sich ein in eine ganze Serie rechter Gewalt in Göttingen: Von Pöbeleien und Böllerwürfen vor dem Juzi, über die Beschmutzung der Regenbogentreppe am Albani-Platz, bis hin zu tätlichen Angriffen erst in der vergangenen Woche. Diese Entwicklung ist nicht auf Göttingen beschränkt, sondern Symptom eines fortschreitenden Rechtsruck in Staat und Gesellschaft. Nicht erst der Übergriff gestern Nacht, sondern vermehrte Abschiebungen, zunehmende Repression gegen Antifaschist*innen, Queerfreindlichkeit und sexistische Übergriffe sind alle Teil derselben Entwicklung. „
Dem schließen wir uns an! Auch in Wuppertal mobilisieren die Faschisten, vor allem von der AfD, gegen Christopher Street Days, hetzen gegen queere Menschen und ihre Symbole. Diese Hetz-Mobilisierungen tragen auch immer wieder mörderischen Früchte, wie wir jetzt in Göttingen erleben. Dagegen kann nur breite Solidarität und Antifaschistischer Selbstschutz helfen.
Free All Antifas!
Tiefe Solidarität mit dem lebensgefährlich verletzten Antifa aus Göttingen und seinem Umfeld.
Im Zuge des Angriffs eines Jungfaschisten auf einen Göttinger Antifa freuen wir uns massiv über die (angekündigten) bundesweiten Solidaritätsbekundungen, Kundgebungen und Demonstrationen. Wir halten dazu an, die Proteste nicht vorrangig zum pushen der eigenen Organisation zu nutzen, tauscht doch eure Organisations-, Partei- oder Nationalfahnen schlicht gegen Antifa-Fahnen aus.
Als Reaktion auf den lebensgefährlichen, faschistischen Messerangriff auf einen Antifaschisten in Göttingen, haben wir heute Nacht den Nazi Josef Häusel bei sich daheim besucht, seine Nachbar:innen über ihn aufgeklärt und die Wohnung großflächig mit Farbe markiert.
Josef Häusel – Engelbertstraße 78 Stuttgart Giebel, 1 Stock rechts, arbeitet bei der Firma My Spa als Softwareentwickler oder Selbständig als Entwickler für Web, Sound, AI unter anderem bei Klangerfinder.
Josef Häusel ist bei der AfD Stuttgart aktiv und bei der neu gegründeten Generation Deutschland BW.
Nur vor einem Nazi den ihr kennt, könnt ihr euch und andere schützen.
Wir wissen, dass solche Aktionen weder faschistische Angriffe verhindern, noch eine wirklich angemessene Reaktion darauf sind, dass einer von uns abgestochen wurde.
Trotzdem halten wir es für richtig überhaupt zu reagieren, ins Tun zu kommen und Rechten das Leben schwerer zu machen.
Es ist wichtig, den antifaschistischen Kampf breit und konkret zu organisieren. Neben (großen) Protesten, Solidaritäts- und Vermittlungsarbeit, Aufklärung und allem anderen, braucht es (offensiven) antifaschistischen Selbstschutz in all seinen Ausprägungen.
Damit kann man einfach anfangen – notwendig ist es!
Solidarität und Kraft nach Göttingen! Antifa heißt Angriff!
In Göttingen wurde in der Nacht vom 20. auf den 21.6. ein Antifaschist brutal niedergestochen, dieser schwebt in Lebensgefahr und liegt aktuell im künstlichen Koma. Wir wünschen dem Genossen unendlich viel Kraft und hoffen, dass er diesen feigen Angriff überlebt. Der Angriff wird einem Akteur der rechten Szene zugeschrieben, Max Dillmann. Die Polizei nahm diesen kurzfristig fest, aktuell ist er wieder auf freiem Fuß.
Für uns ist klar: Wird ein:e Genoss:in angegriffen, ist es ein Angriff auf uns alle. Wir stehen mit voller Solidarität an der Seite des verletzten Antifaschisten.
Und deshalb werden wir uns morgen, am 23.6., der Kundgebung in Elmshorn anschließen, diese findet um 19 Uhr statt. Es wird eine gemeinsame Anreise aus Husum geben, schreibt uns für weitere Infos.
Rechten Terror gemeinsam entgegentreten! Solidarität nach Göttingen!