Soli-Grüße aus Kiel

Am frühen Dienstagabend (23.06.2026) versammelten sich zwei Dutzend Antifas spontan und unangmeldet auf dem Vinetaplatz in Kiel-Gaarden, um ihre Solidarität mit dem in Folge eines neofaschistischen Messerangriffs am Wochenende schwer verletzten Antifaschisten aus Göttingen auszudrücken. Im Rahmen der fünfminütigen Blitzkundgebung wurde dieser Redebeitrag verlesen:

„Moin liebe Gaardener:innen, guten Abend liebe Genoss:innen,

wir versammeln uns hier spontan, um solidarische Grüße nach Göttingen zu senden. Dort wurde in der Nacht zu Sonntag ein Antifaschist von dem bekannten Faschisten Max Dillman niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Noch immer befindet er sich im künstlichen Koma im Krankenhaus. Wir stehen an der Seite des betroffenen Genossen und wünschen ihm viel Kraft und schnelle Genesung. Dass sich der schnell ausfindig gemachte Täter trotz des Mordversuchs längst wieder auf freiem Fuß befindet, beweist einmal mehr: Wir können uns beim Kampf gegen den erstarkenden Faschismus auf diesen Staat nicht verlassen. Im Gegenteil ist es der gesamtgesellschaftliche Rechtsruck, der faschistische Täter ermutigt, immer öfter loszuschlagen. Deshalb müssen wir als antifaschistische Bewegung zusammenstehen und den Selbstschutz gemeinsam organisieren, wenn die Faschisten angreifen.

Getroffen hat es einen – gemeint sind wir alle!
Solidarität mit unserem verletzten Genossen in Göttingen!
Tod dem Faschismus – schlagt zurück – no pasarán!“

Instagram @revolutionsstadt_kiel @antifajugendkiel @tkkg.kiel

Soli-Grüße aus Braunschweig

Solidarität und Kraft nach Göttingen!
In der Nacht am Wochenende wurde ein junger Antifaschist von einem Fascho mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt.
Dieser Angriff hat uns mal wieder die Notwendigkeit von Solidarität und antifaschistischem Selbstschutz, auch bei uns in Südniedersachsen, aufgezeigt. Wir wünschen dem Genossen Kraft und Gesundheit.
Kein Vergeben, kein Vergessen!🚩

Instagram @roter_ring @rotersternbs

Soli-Grüße vom OAT Augsburg

Wir schicken Solidarität, Liebe und Kraft nach Göttingen, wo in der Nacht vom 20. auf den 21. Juni ein Antifaschist Opfer von faschistischer Gewalt in Form eines Messerangriffs geworden ist.
Dieser Angriff reiht sich in die in den letzten Jahren wieder deutlich angestiegene Gewalt von Rechts ein und zeigt, was der Rechtsruck in letzter Konsequenz bedeutet.
Genau deshalb müssen wir uns als Antifaschist*innen organisieren und uns faschistischer Gewalt entgegenstellen!🚩✊

Instagram @oat_augsburg

Liebe und Kraft nach Göttingen!

Erfurter Antifaschist:innen schicken solidarische Grüße an den von einem Neonazi lebensbedrohlich verletzten Genossen in Göttingen.

Liebe und Kraft nach Göttingen! Du bist nicht allein! 

In der Nacht auf Sonntag wurde ein Antifaschist in Göttingen von einem Neonazi mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. (https://de.indymedia.org/node/746322) Das nimmt uns mit und macht uns wütend.

Wir senden aus Erfurt viel Kraft und Mitgefühl an den verletzten Genossen, seine Freund*innen und Familie. 
Auf dass es dir schnell wieder besser geht!
 
Vollste Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt!

Antifaschist*innen aus Erfurt

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/746753

Wuppertal: Spontandemo in Solidarität mit dem Verletzten Göttinger Antifa

Heute gab es auf dem Ölberg in Wuppertal eine unangemeldete Spontandemo in Solidarität mit einem durch Nazis lebensgefährlich verletzten Antifaschisten aus Göttingen an der sich ca. 70 Antifaschist*innen beteiligten.

Damit wurde die Wut, die wir darüber empfinden, auf die Straße getragen. Denn getroffen hat es ihn, doch gemeint sind wir alle!

Während mit rassistischen Parolen in Parlamenten gehetzt wird, queere Menschen auf der Straße bedroht und angegriffen werden, wird unser Genosse auf der Straße von Nazis niedergestochen.

Das schreiben Göttinger Antifaschist*innen:
„Der gestrige Übergriff reiht sich ein in eine ganze Serie rechter Gewalt in Göttingen:
Von Pöbeleien und Böllerwürfen vor dem Juzi, über die Beschmutzung der Regenbogentreppe am Albani-Platz, bis hin zu tätlichen Angriffen erst in der vergangenen Woche. Diese Entwicklung ist nicht auf Göttingen beschränkt, sondern Symptom eines fortschreitenden Rechtsruck in Staat und Gesellschaft. Nicht erst der Übergriff gestern Nacht, sondern vermehrte Abschiebungen, zunehmende Repression gegen Antifaschist*innen, Queerfreindlichkeit und sexistische Übergriffe sind alle Teil derselben Entwicklung. „

Dem schließen wir uns an! Auch in Wuppertal mobilisieren die Faschisten, vor allem von der AfD, gegen Christopher Street Days, hetzen gegen queere Menschen und ihre Symbole. Diese Hetz-Mobilisierungen tragen auch immer wieder mörderischen Früchte, wie wir jetzt in Göttingen erleben. Dagegen kann nur breite Solidarität und Antifaschistischer Selbstschutz helfen.

Free All Antifas!

Tiefe Solidarität mit dem lebensgefährlich verletzten Antifa aus Göttingen und seinem Umfeld.

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/746682

Soli-Grüße aus Nordfriesland

In Göttingen wurde in der Nacht vom 20. auf den 21.6. ein Antifaschist brutal niedergestochen, dieser schwebt in Lebensgefahr und liegt aktuell im künstlichen Koma. Wir wünschen dem Genossen unendlich viel Kraft und hoffen, dass er diesen feigen Angriff überlebt. Der Angriff wird einem Akteur der rechten Szene zugeschrieben, Max Dillmann. Die Polizei nahm diesen kurzfristig fest, aktuell ist er wieder auf freiem Fuß.

Für uns ist klar: Wird ein:e Genoss:in angegriffen, ist es ein Angriff auf uns alle. Wir stehen mit voller Solidarität an der Seite des verletzten Antifaschisten.

Und deshalb werden wir uns morgen, am 23.6., der Kundgebung in Elmshorn anschließen, diese findet um 19 Uhr statt. Es wird eine gemeinsame Anreise aus Husum geben, schreibt uns für weitere Infos.

Rechten Terror gemeinsam entgegentreten!
Solidarität nach Göttingen!

Instagram @antifa.nordfriesland

Solidaritätsaktion für den verletzten Antifa in Göttingen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein 23 Jähriger Antifaschist aus Göttingen um 2 Uhr nachts lebensgefährlich verletzt. Wir sind bestürzt und wütend über diese Nachricht. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei dem Betroffen, seinen Angehörigen und Freund*innen. 

Antifaschist:innen aus Göttingen berichten, das ein bekannter Neonazi Mit einem spitzen Gegenstand auf den Genossen eingestochen habe. Der Angegriffene wurde umgehend in eine Klinik eingeliefert und ist laut Polizei aktuell nicht vernehmungsfähig. Die Polizei hat mittlerweile eine Mordkommission eingerichtet und schreibt, ein politisches Motiv sei nicht auszuschließen. 

Der Angriff auf unseren Genossen kommt nicht aus dem Nichts, sondern stellt einen neuen Höhepunkt in einer Reihe von rechten Übergriffen in Göttingen da. Antifaschist:innen berichten von Neonazis, die im Umfeld des Christopher Street Day Nazi-Parolen am Albani-Platz riefen und einen Standbetreiber verbal attackierten. Eine in Regenbogenfarben bemalte Treppe wurde mit den Farben der Deutschlandfahne übersprüht. 

Wir stehen zusammen, um unsere Solidarität mit dem verletzten Antifaschisten auszudrücken. Rechte Gewalt ist kein Einzelfall – sie ist der Ausdruck einer sich zuspitzenden Faschisierung, an der weit mehr Leute beteiligt sind als der Göttinger Neonazi, der gestern zugestochen hat.

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/746387