Sponti in Hannover: Solidarität nach Göttingen

Nachdem es am Montag Abend bereits zu einer Mahnwache und Kundgebung gekommen ist, kamen am späten Abend erneut rund 40 Antifas in Linden zusammen. Nach dem Start mit einem heftigen Knall, ging es die Limmertraße herunter. Während die meisten Menschen im Viertel klatschten und sich solidarisch zeigten, fühlte sich eine Person mutmaßlich provoziert. Der alkoholisierte Mann lief mit seinem Hund in die Demo herein und probierte dort einige GenossInnen zu schubsen und zu beleidigen. Völlig überrascht splittete sich die Menge etwas auf. Auch wenn der Mann anschließend eine Glasflasche in die Menge warf, wodurch mindestens ein Genosse durch eine Schnittwunde verletzt wurde, konnte der Angreifer zurückgedrängt werden. Im weiteren Verlauf wurde reichlich Feuerwerk gezündet und vor Eintreffen der Bullen aufgelöst.

An dieser Stelle noch die Frage an die „GenossInnen“ am Straßenrand: Was bringt es euch, wenn ihr von einer Solidaritätsaktion für den schwerverletzten Antifa ausGöttingen mitbekommt, euch dann auf die Straße zu begeben, nur um die Sponti zu beobachten und zu belächeln?

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/747378

[AC] Solibild und Spontandemonstration zum faschistischen Messerangriff in Göttingen

In der Nacht auf den 21. gab es einen Angriff auf einen Antifaschisten durch neo-Nazis in Göttingen. Der Genosse muss dadurch mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Der mutmaßliche Täter soll jung-fascho Max D. sein.

In Aachen haben wir unsere Solidarität mit den GenossInnen in Göttingen zum Ausdruck gebracht. Die Nachricht erfüllt uns mit Betroffenheit und Wut. Doch wir sind nicht hilflos. Ein Angriff auf einen von uns ist ein Angriff auf uns alle. Wir tragen unseren Hass auf die Straße, und unseren Zusammenhalt und Genesungswünsche nach Göttingen.

Mit einem Banner und farbenfrohen Lichteffekten teilten wir am Sonntagabend unsere Solidarität. Anschließend sind wir in einem kämpferischen Block durch die Straßen spaziert um unsere Wut und unseren Hass zu zeigen. Team Blau haben wir dieses Mal nicht eingeladen (Ihr, ja ihr) weil wir wissen das uns der Staat beim Bekämpfen des Faschismus nicht schützt sondern sabotiert. Für die Streifenwagen die kurz nach unserer selbstbestimmten Auflösung ankamen ließen wir nur den Geruch von Feuerwerkstechnik und den Wind der Veränderung in der Luft zurück.

Selbstschutz bleibt notwendig, und da Angriff bekanntlich die beste Verteidigung ist:

Von Aachen bis Göttingen, Antifa in die Offensive

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/747340

Solidarität nach Göttingen! Demo in Tübingen

+++ Unangemeldete Spontankundgebung nach Angriff auf Antifa +++ ca. 150 Personen auf dem Holzmarkt +++

Als Reaktion auf den Mordversuch in der Nacht vom 20. Juni an einen Antifaschisten in Göttingen, haben wir zu einer spontanen Kundgebung auf dem Tübinger Holzmarkt aufgerufen.

In der Rede des OTFR wurde klar gemacht, dass wir solidarisch hinter dem angegriffenen Genossen stehen, und aufzeigt, dass wir uns auf den Staat und die Bullen im Kampf gegen Rechts nicht verlassen können. Des weiteren haben wir die Rechtsentwicklung in der gesamten BRD thematisiert, denn rechte Gewalt entsteht nicht aus dem nichts, sondern wird von reaktionärer Politik vorangetrieben.

In einer weiteren Rede hat die Antifaschistische Aktion Tübingen dazu aufgerufen, aktiv zu werden, sich zu organisieren, den Kampf gegen den Faschismus nicht abreißen zu lassen.

Anschießend zog die Kundgebung als Spontandemo lautstark mit Pyrotechnik durch die Tübinger Innenstadt gezogen. Scheinbar wurden aus einer Pyrowolke Flyer auf dem Boden der Fußgängerzone verteilt, auf denen lokale Nazis abgebildet waren. So konnten wir auf den Flyern die Gesichter und Organisationen von Arthur Hammerschmidt und Nick Mauser lesen (AfD und III. Weg). Auch umstehende Passant:innen sahen sich die Flyer interessiert an.

Im Anschluss an die Sponti haben wir ein Soli-Bild für den Genossen gemacht, dass wir mit Wünschen zu einer schnellen Genesung nach Göttingen schicken!

Die antifaschistische Bewegung in Tübingen hat heute klar gemacht:
Wir stehen zusammen! Antifa selber machen!

Gefunden unter https://otfr.noblogs.org/post/2026/06/23/solidaritaet-nach-goettingen-demo-in-tuebingen/

Wuppertal: Spontandemo in Solidarität mit dem Verletzten Göttinger Antifa

Heute gab es auf dem Ölberg in Wuppertal eine unangemeldete Spontandemo in Solidarität mit einem durch Nazis lebensgefährlich verletzten Antifaschisten aus Göttingen an der sich ca. 70 Antifaschist*innen beteiligten.

Damit wurde die Wut, die wir darüber empfinden, auf die Straße getragen. Denn getroffen hat es ihn, doch gemeint sind wir alle!

Während mit rassistischen Parolen in Parlamenten gehetzt wird, queere Menschen auf der Straße bedroht und angegriffen werden, wird unser Genosse auf der Straße von Nazis niedergestochen.

Das schreiben Göttinger Antifaschist*innen:
„Der gestrige Übergriff reiht sich ein in eine ganze Serie rechter Gewalt in Göttingen:
Von Pöbeleien und Böllerwürfen vor dem Juzi, über die Beschmutzung der Regenbogentreppe am Albani-Platz, bis hin zu tätlichen Angriffen erst in der vergangenen Woche. Diese Entwicklung ist nicht auf Göttingen beschränkt, sondern Symptom eines fortschreitenden Rechtsruck in Staat und Gesellschaft. Nicht erst der Übergriff gestern Nacht, sondern vermehrte Abschiebungen, zunehmende Repression gegen Antifaschist*innen, Queerfreindlichkeit und sexistische Übergriffe sind alle Teil derselben Entwicklung. „

Dem schließen wir uns an! Auch in Wuppertal mobilisieren die Faschisten, vor allem von der AfD, gegen Christopher Street Days, hetzen gegen queere Menschen und ihre Symbole. Diese Hetz-Mobilisierungen tragen auch immer wieder mörderischen Früchte, wie wir jetzt in Göttingen erleben. Dagegen kann nur breite Solidarität und Antifaschistischer Selbstschutz helfen.

Free All Antifas!

Tiefe Solidarität mit dem lebensgefährlich verletzten Antifa aus Göttingen und seinem Umfeld.

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/746682

Solidarität nach Göttingen – AfD-Politiker Josef Häusel in Stuttgart Giebel geoutet

Als Reaktion auf den lebensgefährlichen, faschistischen Messerangriff auf einen Antifaschisten in Göttingen, haben wir heute Nacht den Nazi Josef Häusel bei sich daheim besucht, seine Nachbar:innen über ihn aufgeklärt und die Wohnung großflächig mit Farbe markiert.

Josef Häusel – Engelbertstraße 78 Stuttgart Giebel, 1 Stock rechts, arbeitet bei der Firma My Spa als Softwareentwickler oder Selbständig als Entwickler für Web, Sound, AI unter anderem bei Klangerfinder.

Josef Häusel ist bei der AfD Stuttgart aktiv und bei der neu gegründeten Generation Deutschland BW.

Nur vor einem Nazi den ihr kennt, könnt ihr euch und andere schützen.

Wir wissen, dass solche Aktionen weder faschistische Angriffe verhindern, noch eine wirklich angemessene Reaktion darauf sind, dass einer von uns abgestochen wurde.

Trotzdem halten wir es für richtig überhaupt zu reagieren, ins Tun zu kommen und Rechten das Leben schwerer zu machen.

Es ist wichtig, den antifaschistischen Kampf breit und konkret zu organisieren. Neben (großen) Protesten, Solidaritäts- und Vermittlungsarbeit, Aufklärung und allem anderen, braucht es (offensiven) antifaschistischen Selbstschutz in all seinen Ausprägungen.

Damit kann man einfach anfangen – notwendig ist es!

Solidarität und Kraft nach Göttingen!
Antifa heißt Angriff!

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/746579

21.06., 20 Uhr – Spontandemo in Göttingen.

Lasst uns unsere Wut zusammen auf die Straße tragen und deutlich machen: In Göttingen ist kein Platz für rechte Hetze und Gewalt! Göttingen bleibt bunt. Antifa bleibt Handarbeit. Alerta!

Wir treffen uns heute um 20 Uhr Uhr am Albani-Platz.

Der anarchistischen EAs ist unter  +491635334804 per Telefon und Signal erreichbar. Passt aufeinander auf

Mit Bestürzen, Mitgefühl und Wut haben wir die Nachricht aufgenommen, dass ein Göttinger Antifaschist in der letzten Nacht, vom 20. auf den 21. Juni, von einem Jungfascho angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden ist. Die Tat ereignete sich im Fridtjof-Nansen-Weg in Göttingen, der Täter ist mutmaßlich in weitere rechte Umtriebe in Göttingen involviert gewesen (https://de.indymedia.org/node/746322). Unsere Gedanken sind bei dem betroffenen Antifaschisten und seinem Umfeld. 

Der gestrige Übergriff reiht sich ein in eine ganze Serie rechter Gewalt in Göttingen: Von Pöbeleien und Böllerwürfen vor dem Juzi, über die Beschmutzung der Regenbogentreppe am Albani-Platz, bis hin zu tätlichen Angriffen erst in der vergangenen Woche.

Diese Entwicklung ist nicht auf Göttingen beschränkt, sondern Symptom eines fortschreitenden Rechtsruck in Staat und Gesellschaft. Nicht erst der Übergriff gestern Nacht, sondern vermehrte Abschiebungen, zunehmende Repression gegen Antifaschist*innen, Queerfreindlichkeit und sexistische Übergriffe sind alle Teil derselben Entwicklung. Mit den jüngsten Übergriffen versuchen militante Rechte nun vermehrt auch in unserer Stadt Fuß zu fassen. Wir können uns nicht länger auf den Errungenschaften des antifaschistischen Widerstands in Göttingen ausruhen. Es ist jetzt an uns allen, uns dieser Entwicklung entschlossen entgegenzustellen.

Darum lasst uns unsere Wut zusammen auf die Straße tragen und deutlich machen: In Göttingen ist kein Platz für rechte Hetze und Gewalt! Göttingen bleibt bunt. Antifa bleibt Handarbeit. Alerta!

Wir treffen uns um heute 20 Uhr Uhr am Albani-Platz.

Der anarchistischen EAs ist unter  +491635334804 per Telefon und Signal erreichbar. Passt aufeinander auf

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/746372

21.6., 20h: Spontandemo in Dortmund. Solidarität mit dem Verletzten Göttinger Antifa.

In der Nacht zum 21.06.2026 wurde in Göttingen ein Antifaschist von einem Neonazi mit einem Messer attackiert und Lebensgefährlich verletzt. Um 20:00 Uhr treffen wir uns zur Spontandemonstration auf dem Nordmarkt in Dortmund. Kommt auf die Straße, zeigt Solidarität mit dem Betroffenen. 

Antifas aus Dortmund.

Gefunden unter https://de.indymedia.org/node/746365