DRESDEN. Unter dem Motto „Liebe und Kraft – von Dresden nach Göttingen“ haben sich am Mittwochabend rund 120 Menschen auf dem Dresdner Schlossplatz versammelt. Zu der Demonstration hatten verschiedene Gruppierungen aufgerufen.
Anlass des Protests ist ein schwerer Angriff am vergangenen Sonntag in Göttingen. Dort soll ein bekannter Rechtsextremist auf einen 23-jährigen Antifaschisten eingestochen haben.
Durch die Messerstiche, die den jungen Mann unter anderem in Herznähe trafen, erlitt dieser lebensbedrohliche Verletzungen und musste zeitweise in ein künstliches Koma versetzt werden. Inzwischen ist das Opfer laut Berichten außer Lebensgefahr. Der mutmaßliche, 17-jährige Täter wurde bereits von der Polizei vernommen.
Nach einer Auftaktkundgebung auf dem Schlossplatz und einem gemeinsamen Solidaritätsfoto, bei dem auch Pyrotechnik gezündet wurde, setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Die Route führte die Teilnehmenden über die Augustusbrücke und die Hauptstraße zum Albertplatz. Von dort aus zog die Versammlung weiter durch die Dresdner Neustadt bis zum Alaunpark, wo die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung endete.








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